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Wir wirken immer, die
Frage ist nur WIE?
- Spielregeln einer erfolgreichen Körpersprache -
von Monika Matschnig
Hätten Sie gedacht,
dass wir zu 93 Prozent über unsere Körpersprache kommunizieren? Der
Inhalt von dem, was wir sagen, interessiert im Gegensatz zur Art und
Weise, wie wir es vermitteln, also nur zu sieben Prozent. Kein Wunder,
denn durch unsere Körpersprache verraten wir mehr über unsere
Persönlichkeit als mit tausend Worten. Der richtige Einsatz der eigenen
Körpersprache kann eine große und vor allem nachhaltige Wirkung
erzielen. Die eigene Körperhaltung, Gesten und Mimik bewusst
einzusetzen, ist für eine erfolgreiche Gesprächsführung also
unerlässlich. Diplom-Psychologin Monika Matschnig, Management-Trainerin
der Deutschen Experten-Akademie (DEAK) und Expertin auf dem Gebiet der
Körpersprache, erklärt, welche Regeln dabei zu beachten sind.
1. So wirken Sie
souverän
Ein souveränes Auftreten ist in einer Beratungs-, Verkaufs- oder
Vortragssituation das A und O für einen optimalen Beziehungsaufbau zum
Gegenüber. Unsere Körperhaltung und die Art wie wir stehen, ist so etwas
wie unsere ureigenste Visitenkarte. So strahlt eine optimale Haltung,
bei der wir aufrecht stehen, das Gewicht auf beide Beine verteilen, die
Brust heben und geradeaus blicken – den Körper also auf Spannung bringen
– automatisch Souveränität und Kompetenz aus. Eine Haltung, die bei
einem Menschen automatisch für ein stärkeres Vertrauensgefühl sorgt.
2. Wohin mit den
Armen?
Hierfür gibt es zwei gute Lösungen:
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Die Arme hängen –
so wie es am natürlichsten ist – seitlich am Körper herunter.
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In Höhe der
Gürtellinie legt man beide Hände locker ineinander.
Das Entscheidende bei beiden Möglichkeiten ist, dass unsere Hände sofort
„einsatzbereit“ sind, wenn wir handeln oder etwas mit Gesten
verdeutlichen müssen.
3. Positive Gesten
Viele Gesten sprechen eine so deutliche Sprache, dass es keiner weiteren
Worte bedarf. Mithilfe einiger bestimmter positiver Gesten ist es
darüber hinaus nicht schwer, noch dazu sympathisch und vertrauenswürdig
auf Ihr Gegenüber zu wirken: Ihre Hände sollten sichtbar sein, um
Sicherheit zu vermitteln.
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Gesten, die
oberhalb der Taille ablaufen, wirken positiv und aufwertend.
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Ebenso wie Hand-
und Armbewegungen, die von unten nach oben verlaufen.
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Generell sollte
Ihre Gestik Offenheit demonstrieren, indem zum Beispiel Ihre
Handinnenflächen tendenziell nach oben zeigen. Diese Geste
signalisiert die Bereitschaft, etwas zu geben, aber auch etwas
anzunehmen. Dies kann unter anderem dann wichtig sein, wenn wir
jemandem ein geschäftliches Angebot unterbreiten.
Ihre Gestik muss zu Ihrer Persönlichkeit bzw. Ihrem Typ passen und
außerdem der jeweiligen Situation angemessen sein. Sind Sie also eher
ein sachlicher, etwas zurückhaltender Mensch, könnte es unfreiwillig
komisch wirken, wenn Sie plötzlich anfingen, wild zu gestikulieren.
Umgekehrt passen zu einer extrovertierten Person keine zaghaften,
schüchternen Bewegungen.
4. Richtige
Sitzhaltung
Doch nicht nur unsere Haltung beim Stehen, sondern auch die Art wie wir
sitzen, kann sich positiv auf eine Gesprächssituation auswirken:
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Neigen Sie im
Gespräch Ihren Oberkörper leicht nach vorne. Damit signalisieren Sie
Ihrem Gegenüber Interesse und gewinnen sein Vertrauen.
-
Um diesen Effekt
noch zu verstärken. Legen Sie Ihren Kopf, während Sie zuhören,
manchmal leicht schräg. Auf diese Weise zeigen Sie Ihre schwache
Stelle – die Halsschlagader. Begleitet von einem Lächeln bedeutet
dieses Signal: „Du kannst mir vertrauen!“
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Zeigen Sie Ihrem
Gegenüber, dass Sie bereit sind zu handeln. Nutzen Sie dazu beim
Sitzen die gesamte Stuhlfläche, aber schlagen Sie Ihre Beine nicht
übereinander. Stattdessen sollten die Unterschenkel leicht hinter
den Knien sein.
Sitzen Sie möglichst „offen“ – ohne verschränkte Arme und
übergeschlagene Beine. So sind Sie aufnahmefähig und wirken auch nicht
verschlossen.
5. Auflockerung
Besonders bei langen Beratungsgesprächen passiert es oft, dass nach
stundenlangem Sitzen die Kommunikation in eine Sackgasse gerät. Der
Grund: Muss der Körper lange Zeit in einer Position – dem Sitzen –
verharren, nimmt auch die geistige Flexibilität ab. Die Lösung: Schaffen
Sie Möglichkeiten, die Position zu wechseln und sich zu bewegen – zum
Beispiel mit einer kurzen Kaffeepause. Auf diese Weise kann nicht nur
der Körper, sondern auch die Gedanken gelockert werden.
6. Ein Lächeln gewinnt Menschen
Ein Garant für eine positive und sympathische Ausstrahlung ist die
einfachste mimische Geste schlechthin – ein leichtes, ehrliches Lächeln!
Mit einem kleinen Lächeln bewirken Sie automatisch einen freundlichen
und interessierten Blick und hinterlassen einen vertrauenswürdigen und
selbstsicheren Eindruck.
Fazit: Ein positiver
erster Eindruck und eine souveräne, selbstbewusste Körperhaltung, die
außerdem Sympathie, Kompetenz, Engagement und Zuverlässigkeit
ausstrahlt, sind die beste Basis für eine erfolgreiche Kommunikation.
InnovationsManager™ als
spezielle Projektmanagementsoftware an. Die TMG in Karlsruhe, die ihre
Heimat im Technologie- und Innovationsmanagement hat, coacht heute für
namhafte Unternehmen komplexe Projekte und sorgt für termintreues
Anlaufmanagement.
Zur Autorin
/ Seminartipp
Monika
Matschnig ist Diplom-Psychologin und Expertin für Körpersprache, Wirkung und
Performance. Die Buchautorin und Hochschuldozentin bietet in ihren Seminaren und
Workshops gezielte Hilfestellungen an, wie man in Gesprächen und Präsentationen
überzeugend und souverän auftritt. Zudem ist Frau Matschnig für die Deutsche
Experten-Akademie (DEAK) als Expertin tätig und leitet das Seminar
„Körpersprache: Wirkung. Immer. Überall.“
Seminartipp:
Das Experten-Seminar „Körpersprache: Wirkung. Immer. Überall.“ Findet am 11. und
12. September in München und am 26. und 27. November 2007 in Frankfurt a.M.
statt. Das Seminarprogramm ist im Internet unter
www.experten-akademie.de abrufbar. Aufgrund limitierter Teilnehmerzahlen
empfiehlt der Veranstalter eine frühzeitige Buchung.
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