Internet-Angebote verfehlen Verbraucherwünsche
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) (http://www.gfk.de/)
erkennt den Mangel an attraktiven, zielgruppengerechten
Angeboten als ein entscheidendes Hemmnis für den endgültigen Durchbruch des
E-Commerce. So handelt es sich bei den Online-Käufern
nach Ansicht der Marktforscher heute durchaus um eine elitäre Zielgruppe, die
beispielsweise auch mal 250 DM für ein Paar Schuhe
ausgeben, während sich die virtuellen Angebote der Unternehmen dagegen
oft nur auf Massenartikel beschränken. Doch das mangelnde Verständnis
von Online-Händlern für die Bedürfnisse des eigenen Klientels,
war nur eine von zahlreichen Schlussfolgerungen, die im Rahmen
der GfK-Jahrestagung 2000 mit dem Thema "Europa vor dem Megaboom?"
am vergangenen Freitag gezogen wurden. So beziffert die GfK für
Europa die Zahl der E-Consumer auf insgesamt 22 Millionen, davon etwa
sieben Millionen allein in Deutschland. Dabei wird laut Prof. Meffert
vom Marketinginstitut der Universität Münster das Business-to-Consumer-Geschäft
in nächster Zeit vor allem durch zwei maßgebliche Trends
bestimmt: Zum einen durch das erfolgreiche Zusammenspiel
von Internet- und Ladengeschäft, zum anderen durch Marken als
Schlüssel zum Erfolg. Eine aktuelle Studie der GfK in Zusammenarbeit
mit Meffert stellt weiterhin den Trend eines Zusammenfließens auf
dem B2C-Markt agierenden E-Commerce-Unternehmen verkaufen ihre Produkte
auch an Geschäftskunden. Die GfK glaubt grundsätzlich an ein positives
Meinungsklima gegenüber dem Internet, so dass Internet und E-Commerce
bald ebenso zum Alltag gehören würden wie der Gang zur Bank oder
zum Supermarkt. |
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