"Mittlerweile sind fast 70 Prozent der Deutschen regelmäßig online. Das birgt
ein enormes Werbe- und Transaktionspotenzial, auch für die Verlage, die ihre
Vermarktungsstrategien entsprechend justieren. Um die Vermarktung und Umsetzung
crossmedialer Kampagnen zu erleichtern, setzen mittlerweile fast zwei Drittel
der befragten Verlage auf die gemeinsame Vermarktung von Print und Online",
erklärt Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue
Geschäftsfelder beim VDZ. "Fast 40 Prozent der befragten Verlagshäuser haben
zudem im Online-Bereich eine zentrale Anzeigenvermarktung aller verlagseigenen
Websites eingeführt."
Zu den wichtigsten Online-Umsatzquellen im Geschäftsjahr 2007 zählt neben der
klassischen Online-Werbung auch die Online-Abonnement-Generierung für die
hauseigenen Printtitel. Signifikante Wachstumsimpulse versprechen sich die
Verlage außerdem für die Bereiche Online-Videowerbung und E-Commerce. So planen
knapp 40 Prozent der Befragten im Bereich der Online-Videos aktiv zu werden,
rund 24 Prozent sind es derzeit bereits.
Den Anteil der Online-Videos am Gesamtumsatz in 2011 veranschlagt die Studie
mit 4,7 Prozent - Tendenz steigend. "Die Verlagshäuser sind im Begriff, sich zu
integrierten Medienhäusern zu entwickeln, die sämtliche Medienkanäle mit ihren
Angeboten bedienen können", so Dr. Markus Kreher, Partner bei KPMG.
"Andererseits erschließen sie neue Geschäftsfelder neben der Vermarktung von
Inhalten, um über Differenzierungsstrategien von anderen Geschäftsmodellen zu
profitieren und ihre Wertschöpfungsketten zu verlängern."
Die vollständige Studie ist unter
www.vdz.de erhältlich. Die gedruckte
Broschüre kostet 49€, für VDZ-Mitglieder 39 Euro oder als PDF-Download 59 Euro
(jeweils zzgl. MwSt.).
Quelle: Pressemitteilung der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom
29.10.2008