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ibi veröffentlicht Studie zu Risiken der Zahlungsabwicklung im Internet
Die neueste Studie von ibi research zum Thema „Risiken der Zahlungsabwicklung
im Internet“ ist ab sofort verfügbar. Initiiert und unterstützt wurde die Studie
vom Zahlungs- und Risikomanagementanbieter Wirecard AG, der zum Partnernetzwerk
von ibi research gehört.
Die Studie liefert eine umfassende Betrachtung der einzelnen Prozesse, von
der Kundendatenerhebung und -prüfung über den Umgang mit Zahlungsstörungen, wie
beispielsweise Rücklastschriften, Chargebacks, Überschreitungen des
Zahlungsziels bei Rechnungen, bis hin zum endgültigen Ausfall von Zahlungen. Die
Ergebnisse basieren auf einer Online-Befragung von Händlern, die Waren oder
Dienstleistungen über das Internet verkaufen. Insgesamt haben 290 Unternehmen
den Fragebogen vollständig beantwortet.
Wesentliche Ergebnisse der Studie sind:
1. Die Erkennung von Zahlungsrisiken
wird von fast 80 Prozent der Unternehmen als eine der drei größten Hürden bei
der Vermeidung von Zahlungsausfällen genannt. Darauf folgen mit der Bestimmung
risiko- und kundengerechter Methoden zur Abwicklung von Zahlungen (44 Prozent
der Unternehmen) und der Vermeidung manueller Prüfungsaufwände (36 Prozent der
Unternehmen) ebenfalls Herausforderungen, die den Bereich der Risikoprävention
betreffen.
2. Zahlungsausfälle machen den Händlern zu schaffen. Bei jedem zehnten
Unternehmen fallen mindestens 3 Prozent des Umsatzes aus. So müssen 11 Prozent
der Unternehmen Umsätze in Höhe von 3 Prozent und mehr abschreiben.
3. Insbesondere bei Zahlungen per Rechnung und per Lastschrift treten häufig
Zahlungsstörungen auf. Über 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass mehr als 3
Prozent der ausstehenden Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlt werden.
Lückenhafte Kundendaten erschweren dabei die nachträgliche Geltendmachung der
Forderungen. So erheben zwar fast alle Unternehmen die Anschrift und die
E-Mail-Adresse ihrer Kunden, doch nur jeweils 74 Prozent bzw. 37 Prozent
verfügen beispielsweise über die Festnetz- bzw. Mobilfunk-Nummer. Das
Geburtsdatum ihrer Kunden kennen sogar nur 35 Prozent der Unternehmen. Diese
Daten werden jedoch häufig benötigt, um den Schuldner bei Zahlungsstörungen im
Nachhinein eindeutig identifizieren zu können.
4. Im Vergleich der Zahlungsverfahren Rechnung, Kreditkarte oder Lastschrift
treten insgesamt am wenigsten Zahlungsstörungen bei der Kreditkarte auf. Hierfür
setzen zwar über 72 Prozent der Unternehmen Autorisierung der Zahlung vor
Lieferung ein, 44 Prozent der Unternehmen verzichten jedoch auf eine
vorhergehende Prüfziffernkontrolle der Kreditkartennummer. Sperrlisten werden
von 36 Prozent der Unternehmen abgefragt, das 3D-Secure-Verfahren (MasterCard
SecureCode bzw. Verified by VISA) wird von 33 Prozent der Unternehmen genutzt.
Um Zahlungsstörungen zu vermeiden schließen 26 Prozent der Unternehmen eine
Zahlung per Kreditkarte bei einer nicht erfolgreichen Adressprüfung aus, 19
Prozent der Unternehmen tun dies, wenn auf den Kunden ausgewählte
Negativmerkmale zutreffen und 17 Prozent der Unternehmen bieten die Kreditkarte
nicht an, wenn ein Risiko-Scoring zu einem negativen Ergebnis führte.
Die vorliegende Studie schließt an die im vergangenen Jahr veröffentlichte
Umfrage „Zahlungsabwicklung im Internet“ an. Darin wurde deutlich, dass vor
allem der Vermeidung von Zahlungsausfällen eine große Bedeutung zukommt. Die
über 200 Seiten umfassende Studie kann über den Online-Shop von ibi research
unter www.ibi-shop.de/zahlungsrisiken zum Preis von 499,- Euro bezogen werden.
Risiken der Zahlungsabwicklung im Internet - Bedeutung, Gegenmaßnahmen und
zukünftige Herausforderungen - ISBN 978-3-937195-15-5
Kontakt
Andrea Mäusl, Dipl-Kfm.
Information Service
ibi research an der Universität Regensburg GmbH
Regerstraße 4
93053
Regensburg
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