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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Personalmanagement sorgt für Profis und Profit - „Top Job“-Studie:
Strategische Personalarbeit verschafft Mittelstand wichtige Wettbewerbsvorteile
Mittelständische Unternehmen mit einer guten und
zielgerichteten Personalarbeit können dem Fachkräftemangel wesentlich gelassener
entgegensehen als ihre Konkurrenz. Zudem erzielen sie einen vergleichsweise
höheren Gewinn. Das ergab der aktuelle bundesweite Unternehmensvergleich „Top
Job“, in dessen Rahmen bereits im sechsten Jahr die 100 besten Arbeitgeber im
deutschen Mittelstand ermittelt und ausgezeichnet werden. Das Institut für
Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen prüfte dazu die
Personalmanagement- und Führungsqualitäten der teilnehmenden Unternehmen auf
Herz und Nieren.
„Im weltweiten Wettbewerb werden deutsche Unternehmen zukünftig durch Qualität,
Kundenzufriedenheit und Innovation bestechen müssen. In diesen Bereichen können
sie sich aber nur durch hervorragende Mitarbeiter und deren gezielte Förderung
abheben“, schreibt Prof. Dr. Heike Bruch, die wissenschaftliche Leiterin von
„Top Job“, in der Studie. Deshalb müssten mittelständische Unternehmen ihre
Personalarbeit vor allem darauf ausrichten, die besten Nachwuchskräfte zu
gewinnen, die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden und die
Potenziale aller Mitarbeiter optimal auszuschöpfen. Alles Ziele, die zukünftig -
auch durch das Drohen eines ernsten Fachkräftemangels - nur schwer zu erreichen
sein werden, so die Professorin. Arbeitgeber wie die 100 „Top Job“-Unternehmen,
die ihr Personalmanagement bereits jetzt auf diese Aspekte konzentrieren, sind
nach Meinung der Universität St. Gallen allerdings gut gewappnet für die
Herausforderungen.
Engagierte Arbeitgeber punkten im Bewerbungsgespräch So zeigen sich bereits
heute deutliche Unterschiede. Die besten zehn der „Top Job“-Unternehmen können
in 95 Prozent der Fälle ihre freien Stellen mit dem jeweiligen Wunschkandidaten
besetzen. Dagegen verlieren 20 Prozent der Unternehmen, die bei „Top Job“
ausgeschieden sind, den bevorzugten Bewerber an die Konkurrenz. Die
ausgezeichneten Arbeitgeber sind sich dieser Stärke bewusst: 74 Prozent der
Personalleiter dieser Unternehmen schätzen die Fähigkeit ihres Unternehmens,
gutes Personal anzuwerben, als sehr gut oder gut ein. Bei den ausgeschiedenen
Firmen sind es gerade einmal 60 Prozent, ein nennenswerter Teil der befragten
Unternehmen sieht hier einen klaren Nachholbedarf bei seiner Firma.
Personalarbeit als Wertschöpfungsfaktor
Doch nicht nur das: Die Forscher konnten auch den bereits im vergangenen Jahr
ermittelten Trend bestätigen, dass sich ein ausgeprägtes und strategisch
fundiertes Personalmanagement eindeutig im Unternehmensergebnis niederschlägt.
Zwar würden sich die „Top Job“-Unternehmen von den ausgeschiedenen Firmen nicht
im Umsatzwachstum unterscheiden: „Wohl aber haben die Top-Arbeitgeber auf der
St.-Galler-Skala einen um sieben Prozentpunkte höheren Return-on-Investment und
einen ebenso starken Gewinnzuwachs. Die Kundenzufriedenheit liegt um vier
Prozentpunkte höher, und die Geschäftsabläufe sind um drei Prozentpunkte
effektiver“, heißt es in der Studie. Einen besonderen Einfluss auf den
Return-on-Investment haben den Ergebnissen nach die Führung und die Vision sowie
die Kultur und die Kommunikation eines Unternehmens. Für den Gewinnzuwachs seien
die Kultur und die Kommunikation sowie die Mitarbeiterentwicklung und die
Perspektive wichtig. Zudem werden bei 95 Prozent der „Top Job“-Arbeitgeber die
Personalverantwortlichen in die strategischen Planungsprozesse mit einbezogen.
Bei den ausgeschiedenen Unternehmen sind es lediglich 61 Prozent. Das Ergebnis
der Studie ist damit nach Einschätzung der Wissenschaftler eindeutig: „Ein
geschicktes Personalmanagement dient nicht nur dem Wohl der Mitarbeiter, sondern
trägt auch zum Unternehmenserfolg insgesamt bei.“
Die Grundlage der Studie ist ein von den Personalexperten aus St. Gallen
entwickeltes Verfahren, mit dem die Leistungen mittelständischer Unternehmen in
den sechs Kategorien „Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“, „Kultur und
Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung und Perspektive“, „Familien- und
Sozialorientierung“ sowie „Internes Unternehmertum“ untersucht wurden. Insgesamt
hatten 189 Unternehmen teilgenommen, 100 schafften den Sprung in den Kreis der
besten Arbeitgeber. Mithilfe eines Fragebogens wurden zunächst die Kennzahlen
der Unternehmen erfasst. In einem zweiten Schritt folgte eine detaillierte
Online-Mitarbeiterbefragung, an der sich mehr als 20.000 von den etwa 45.000
eingeladenen Beschäftigten der teilnehmenden Unternehmen (45,5 Prozent)
beteiligten. Mit 56 Prozent sind mit Abstand die meisten „Top Job“-Arbeitgeber
im Dienstleistungsbereich tätig, gefolgt vom produzierenden Gewerbe (27
Prozent). Der Handel sowie das Finanz- und Versicherungswesen sind mit jeweils 6
Prozent vertreten. Die Unternehmensgröße variiert zwischen 16 und 4.634
Mitarbeitern, im Durchschnitt haben die ausgezeichneten Unternehmen 374
Beschäftigte. Die komplette Studie erscheint im Januar in dem von Prof. Dr.
Heike Bruch und Wolfgang Clement herausgegebenen Buch „TOP JOB 2008 - Die 100
besten Arbeitgeber im Mittelstand“ (Verlag Redline Wirtschaft GmbH). Co-Autoren
der Studie sind der Diplompsychologe Jochen Menges und der
Diplomverwaltungswissenschaftler Christian Schudy.
Mentor und Kooperationspartner
Mentor des Projektes ist Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement.
Kooperationspartner sind die AGP - Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der
Wirtschaft e. V., die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH, die
Gallup Deutschland GmbH, der GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände
der Metall- und Elektro-Industrie e. V., die HRblue AG, die Kienbaum Consultants
International GmbH sowie die Schindlerhof Klaus Kobjoll GmbH. Medienpartner ist
die Süddeutsche Zeitung.
Wissenschaftliche Leitung
Die wissenschaftliche Leitung des Projektes „Top Job“ liegt bei Dr. Heike Bruch,
Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement der
Universität St. Gallen. Sie hat sich insbesondere auf den Gebieten
Change-Management und Leadership einen prominenten Namen gemacht.
Der Organisator: compamedia GmbH
compamedia hat sich auf die Organisation von Benchmarkingprojekten für den
Mittelstand und den Aufbau mittelständischer Netzwerke spezialisiert. Der Fokus
des Unternehmens liegt auf der medienwirksamen Begleitung der Projekte, für die
wissenschaftliche Umsetzung zeichnen fachlich kompetente Partner verantwortlich.
Neben dem Arbeitgeberbenchmarking „Top Job“ realisiert compamedia mit dem
Innovationsprojekt „Top 100“ unter der Mentorschaft von Lothar Späth sowie „Ethics
in Business“ mit Ulrich Wickert als Fürsprecher zwei weitere angesehene Projekte
zur Mittelstandsförderung.
Unter www.topjob.de stehen ab 26. Januar 2008
die
Studie sowie eine Liste der beteiligten Unternehmen zum Download bereit.
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