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Studie Filialkonzepte und Vertriebsqualifizierung im Internet
Die Bankfiliale und ihr für manche doch unerwartetes Wiedererwachen sind
derzeit in den Medien gerne diskutiert. Nachdem in der ersten Internet- und
Online-Euphorie der traditionelle persönliche Vertrieb zum Auslaufmodell erklärt
wurde, ist nunmehr von seiner Renaissance die Rede. Dabei fragt man sich
natürlich, was sich geändert hat am ehemals „verstaubten“ Image der Filiale.
Flagship-Stores und Shopkonzept, Cafés und Bars, Erlebnis und Kinderbetreuung
waren noch vor kurzem Begriffe, die man nicht zwingend mit einer Bankfiliale in
Verbindung brachte. Doch wie sieht der Status quo im deutschen Retail Banking
tatsächlich aus und wo wird die Reise in Zukunft hingehen?
Filialkonzepte und Vertriebsqualifizierung scheinen auf den ersten Blick
keinen unmittelbaren Zusammenhang zu besitzen. Dennoch: die Umsetzung
innovativer Ideen im Filialvertrieb bringt neue Anforderungen mit sich, denen
die Banken nur durch eine zielgerichtete und auf die neuen Konzepte abgestimmte
Auswahl und Weiterqualifizierung der dort tätigen Mitarbeiter begegnen können.
Denn innovative Filialkonzepte allein bringen keinen Kunden dazu, eine Filiale
zu betreten oder gar einen Produktabschluss zu tätigen. Erst wenn das neue
Filialkonzept vom Vertriebsmitarbeiter mit Leben gefüllt werden kann, ist eine
erfolgreiche Vertriebsleistung wahrscheinlich. Wie also sieht das neue
Anforderungsprofil dieser Vertriebsmitarbeiter aus? Wie können sich etablierte
Mitarbeiter in Richtung eines „neuen“ persönlichen Vertriebs entwickeln?
Diese und eine Reihe weiterer Fragen hat ibi research in der aktuellen Studie
aufgegriffen.
Ausgewählte Ergebnisse
Die Anzahl der Filialen bleibt in Zukunft weitgehend stabil, dabei ist die
traditionelle Filialform weiterhin vorherrschend. Vertriebserfolg und
Kundenzufriedenheit sind die wichtigsten Ziele der Filialkonzeption. Hauptzweck
der Filiale ist die Kundenbetreuung, aber die Verkaufsorientierung wird
zunehmend wichtig.
Die Filialgestaltung soll vor allem den Vertriebsmitarbeiter unterstützen;
bei der Produktpräsentation und den Verkaufsprozessen werden Erfolgsrezepte aus
dem Einzelhandel kopiert.
Beratungs- und Vertriebswissen sind wichtiger als Schulnoten, Formen der
interaktiven Wissensvermittlung werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen.
Noch wird der Know How-Transfer zwischen Vertriebseinheiten meist zentral
gesteuert, doch sind moderne Methoden und Instrumente des Wissensmanagement auf
dem Vormarsch.
Die Executive-Summary steht
hier als pdf-Datei zur Verfügung.
Informationen zur Studie:
Anja Peters, Dr. Vanessa Niemeyer
November 2007
96 Seiten, über 30 Abbildungen
ISBN: 978-3-937195-22-3
Preis: 489,- € inkl. MwSt. und Versand
Die Studie kann
hier bestellt werden.
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