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„Executives sehen die große Chance, die Talent Management bietet, sie
sprechen darüber und sind bereit zu investieren, aber diese Aufgabe erfordert
ihr persönliches Engagement. Viele von ihnen haben jedoch nicht die Fähigkeiten
und Erfahrungen, um Talent Management voranzutreiben. Es ist verwunderlich, dass
die meisten Führungskräfte die Verantwortung für Talent Management abgeben,
obwohl sie sich der enormen Bedeutung für den Geschäftserfolg bewusst sind”, so
Elmar Kronz, Geschäftsführer DDI Deutschland.
Im Rahmen der Studie wurden 412 Top-Führungskräften aus Europa (40,1
Prozent), Nordamerika (30,2 Prozent), Asien und Australien (29,7 Prozent)
befragt. Ergänzend führte EIU Einzelinterviews mit acht Executives auf
Vorstandsebene durch, um ihre Wahrnehmung zu diesem Thema zu ermitteln.
Die Ergebnisse der Umfrage im Einzelnen:
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Talent Management muss Chefsache sein
85 Prozent der befragten Top-Führungskräfte gaben an, dass Talent Management
genauso wichtig oder sogar wichtiger sei als andere strategische Aufgaben.
Allerdings investieren nur zwei von zehn Führungskräften regelmäßig Zeit in
Talent Management und nur eine von zehn Führungskräften bespricht das Thema
regelmäßig in Management-Gremien.
Führungskräfte der obersten Ebene können durch ihr Engagement die Weichen für
ein erfolgreiches Talent Management im gesamten Unternehmen stellen. Der CEO des
US-amerikanischen Fast-Food-Giganten Yum Brands David Novak sieht Talent
Management als seine persönliche Aufgabe und investiert dafür 100 Prozent seiner
Zeit. Novak erklärt, warum: „Jede Gelegenheit ist eine Chance, zu coachen, zu
entwickeln, Gelerntes weiterzugeben, Mitarbeiter kennen zu lernen und ihr
Potenzial bzw. ihren Entwicklungsbedarf zu erkennen. Ich nutze Meetings, um mir
die Leute anzuschauen und zu überlegen, was ich tun kann, um sie
weiterzuentwickeln, ihre Fähigkeiten zu verbessern und ihnen das Coaching zu
geben, das sie brauchen.“
- Die richtigen Leute werden falsch eingesetzt
Die befragten Top-Führungskräfte halten es für fast unmöglich,
Geschäftsstrategien umzusetzen, wenn wichtige Positionen nicht mit den richtigen
Mitarbeitern besetzt sind. Für einige Unternehmen heißt das falsche
Entscheidungen bei Beförderungen, andere wiederum können Schlüsselpositionen
nicht intern besetzen.
“Dieses Ergebnis zeigt, dass viele Unternehmen nicht entsprechend aufgestellt
sind, um Führungskräfte, die nicht die gewünschte Leistung zeigen, zu ersetzen.
Und das, obwohl sie sich der Brisanz von Talent Management bewusst sind”, so
Kronz.
- Personalentwicklung ohne Illusionen
Die Hälfte der befragten Top-Führungskräfte räumt ein, dass die Qualität der
Entwicklungsmaßnahmen ihrer Unternehmen unterdurchschnittlich ist, mehr als die
Hälfte räumte außerdem ein, dass die Potenzialidentifikation lediglich
ausreichend oder sogar mangelhaft sei. Des Weiteren beklagen 60 Prozent der
befragten Unternehmen, dass der Nachwuchs an Talenten nicht ausreicht, um
Geschäftsbedürfnissen gerecht zu werden.
“Es ist fatal, dass sich die Führungskräfte gerade in zwei fundamentalen
Bereichen für Talent Management so schlechte Noten geben – der Identifikation
und der Entwicklung von Führungskräften”, so Kronz abschließend.
Der Report zur Studie (Englisch) steht zum kostenlosen Download unter:
http://www.ddiworld.com/economisttalentmanagement/
Quelle: Pressemitteilung der DDI Deutschland GmbH |