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Globales Einzelhandels-Ranking - Deloitte-Studie „Global Powers of Retailing“:
Rossmann unter den wachstumsstärksten Einzelhändlern/Chinesische und russische
Konzerne neu im Ranking
Das Jahr 2006 brachte weltweit überraschende Wachstumsimpulse – davon konnte
auch der deutsche Einzelhandel profitieren: Metro und die Schwarz-Gruppe zählten
somit nach wie vor im Umsatzranking zu den Top Ten der globalen
Einzelhandelsunternehmen und mit Rossmann konnte sich nun erstmals ein deutsches
Unternehmen unter den Top 20 der am schnellsten wachsenden Unternehmen
platzieren. Laut der Studie „Global Powers of Retailing“ wuchsen im
Geschäftsjahr 2006 entgegen des langfristigen Trends die „bodenständigen“
Einzelhändler schneller als die global aktiven.
„Es zeigt sich, dass im Geschäftsjahr 2006 das stärkste Wachstum in den
aufsteigenden Märkten erzielt wurde“, betont Jochen Kuhnert, Partner Retail bei
Deloitte. „Allerdings konnten sich die US-Unternehmen trotz Dollarschwäche gut
behaupten. Zudem waren erstmals chinesische und russische Konzerne in den Top
250 vertreten.“
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Unternehmen |
Herkunftsland |
Ranking 2006 |
Ranking 2000 |
|
Wal-Mart |
USA |
1 |
1 |
|
Carrefour |
Frankreich |
2 |
2 |
|
Home Depot |
USA |
3 |
3 |
|
Tesco |
Großbritannien |
4 |
13 |
|
Metro |
Deutschland |
5 |
5 |
|
Kroger |
USA |
6 |
3 |
|
Target |
USA |
7 |
10 |
|
Costco |
USA |
8 |
14 |
|
Sears Holding* |
USA |
9 |
7 |
|
Schwarz |
Deutschland |
10 |
29 |
Quellen: veröffentlichte Unternehmensdaten und Planet Retail
Weltweit größter Einzelhändler ist unverändert der US-Konzern Wal-Mart, gefolgt
von der französischen Carrefour, Home Depot (USA) und Tesco aus Großbritannien.
Metro liegt auf Platz 5 und die Schwarz-Gruppe auf Platz 10, gefolgt von Aldi
(Platz 11), Rewe (Platz 14) und Edeka (Platz 17).
Deutsche Unternehmen international besonders aktiv
Die Wachstumsraten in Europa blieben 2006 erwartungsgemäß bescheiden. Vor allem
deutsche und französische Anbieter reagierten darauf mit verstärkter
Auslandspräsenz. Allerdings zeigt sich: Unternehmen mit Aktivitäten in vielen
Ländern wuchsen langsamer als solche mit einem eher überschaubaren
Wirkungskreis. Das gilt jedoch nicht für die Profitabilität: Hier liegen die
„Internationalen“ mit einer Durchschnittsmarge von 4,7 Prozent vor den
„Bodenständigen“ mit 3,1 Prozent.
Die bedeutendsten Segmente innerhalb des Einzelhandels sind nach wie vor die
Bereiche Nahrungsmittel und schnell drehende Konsumartikel, wie sie in
Supermärkten, Drugstores usw. verkauft werden. Allerdings steigt die Zahl jener
Unternehmen deutlich an, die auf Angebote wie z.B. Spezialkleidung und Schuhe,
Sportartikel oder Spielzeug setzen. Ebenso nimmt die Zahl von
Hypermarktbetreibern zu.
Soziales und ökologisches Handeln gewinnt an Bedeutung
Auch wenn das Jahr 2006 ein befriedigendes Resultat für den Einzelhandel
gebracht hat – die Herausforderungen der Zukunft sind erheblich. „Vor allem in
den Industrieländern erwarten die Kunden verstärkt eine soziale und ökologische
Verantwortung der Anbieter. Um ruinösen Preiskämpfen zu entgehen, setzen
Unternehmen verstärkt auf Nischensegmente und Erlebniskauf und nutzen sämtliche
verfügbaren Vertriebskanäle. Die Binnennachfrage der Wachstumsmärkte verstärkt
sich deutlich – insbesondere Indien wird zusehends attraktiver. Ein Engagement
lohnt sich für jene, die jetzt als First Mover den ersten Schritt wagen“,
resümiert Jochen Kuhnert.
Die vollständige Studie finden Sie hier zum Download.
Düsseldorf/München, 14. Januar 2008 –
Quelle: Pressemitteilung von Deloitte & Touche GmbH
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