Gerhard Hausruckinger weiter: „Das Bewusstsein vieler Verbraucher wandelt
sich. Wer das ignoriert, riskiert den Verlust von Kunden und Umsatz." Vielmehr
sei es ein Muss, den veränderten Verbraucherwünschen zu entsprechen.
Diese Ergebnisse zeigen: Nachhaltigkeits-Siegel wie „Cotton made in Africa (CmiA)"
werden an Bedeutung gewinnen. CmiA ist eine Initiative der Aid by Trade
Foundation. Sie hilft afrikanischen Bauern, Baumwolle umweltverträglich und
trotzdem zu Weltmarktpreisen zu produzieren. Unternehmen, die diese Baumwolle
verwerten, dürfen die daraus hergestellte Mode mit dem CmiA-Siegel versehen –
als sichtbares Zeichen für die Konsumenten.
„Cotton made in Africa setzt nicht auf Charity. Es aktiviert Marktkräfte, um
entwicklungspolitische Ziele zu erreichen, und fördert damit im besten Sinne
eine nachhaltige Entwicklung", sagt Dr. Johannes Merck, Geschäftsführer der Aid
by Trade Foundation. „Es ist eine neue Form unternehmerischer Verantwortung, im
Vordergrund steht pragmatische Hilfe zur Selbsthilfe von Unternehmern für
Unternehmer – die Kleinbauern in Afrika."
Derzeit sind rund 150.000 afrikanische Baumwollbauern an dem Projekt
beteiligt. Sie produzieren jährlich rund 35.000 Tonnen Baumwolle. Accenture
berät CmiA bei der strategischen Ausrichtung des Projektes.
Über die Umfrage
Accenture hat 1.013 deutsche Verbraucher ab dem Alter von 16 Jahren vom
Marktforschungsinstitut Forsa befragen lassen.
Über die Aid by Trade Foundation
Die Stiftung Aid by Trade Foundation wurde im Jahr 2005 von Dr. Michael Otto ins
Leben gerufen und hat ihren Sitz in Hamburg. Um durch den Erhalt lebenswichtiger
Ressourcen die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen zu sichern, will die
Stiftung gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und NGOs
einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz in Entwicklungsländern und
speziell in Afrika leisten. Durch die Unterstützung des regionalen, nachhaltigen
Anbaus land- und forstwirtschaftlicher Produkte soll eine Verbesserung der
Entwicklungszusammenarbeit in Afrika erzielt werden. Näheres über "Cotton made
in Africa", das derzeit größte Projekt der Stiftung, auch unter
www.cottonmadeinafrica.org
Quelle: Pressemitteilung der Accenture GmbH vom 18.09.2008