„Trotz der unglaublichen Wachstumszahlen bei Mobiltelefon- und PDA-Nutzern
und den Fortschritten mobiler Technologien haben es
Telekommunikationsunternehmen, Online-Händler und Finanzinstitute nicht
geschafft, die Konsumenten zu überzeugen, dass damit eine sichere Plattform für
Online-Transaktionen existiert – und das weltweit“, sagt Dietrich Schmitt,
Geschäftsführer Unisys Deutschland „Mit mobilen Zahlungen lässt sich sehr viel
Geld verdienen, aber nur wenn die Verbraucher darauf vertrauen können, dass die
Sicherheit mobiler Technologien mit ihren Vorteilen Schritt hält.“
Die Verwendung von Mobiltelefon und PDA für den mobilen Zahlungsverkehr
stellt nicht nur für Verbraucher, sondern auch für Unternehmen und deren
Mitarbeiter eine neue Sicherheitsherausforderung dar. „Die Rechen- und
Speicherkapazität mobiler Geräte nimmt stetig zu. Daher müssen sie mit der
gleichen Sorgfalt wie Laptops behandelt und in ein unternehmensweites
Sicherheitskonzept eingebunden werden. Der Betrieb mit den vorinstallierten
Sicherheitsvorkehrungen reicht nicht aus. Unternehmen sollten an dieser Stelle
auf die Beschaffung ergänzender Sicherheitsprodukte Wert legen“, so Jürgen
Jäger, Sicherheitsexperte bei Unisys Deutschland „Unisys empfiehlt die
Ausstattung von Mobile Devices mit Sicherheitssoftware wie Virenscanner,
Firewall und Verschlüsselung, die zentrale Administration aller Endgeräte im
Unternehmen, Identifikation und Authentifikation und die Zerstörung der Daten
bei Verlust des Gerätes mittels Poison Pill.“
Zusammenarbeit ist gefragt
Der Unisys Security Index zeigt, dass Verbraucher bestimmten Dienstleistern im
Punkt sichere mobile Transaktionen mehr vertrauen als anderen. Weltweit trauen
die Verbraucher den Banken am ehesten zu, angemessene Sicherheit für mobile
Transaktionen zu gewährleisten. Dagegen ist das Vertrauen in
Telekommunikationsanbieter oder Online-Händler sehr gering: In mehr als der
Hälfte der untersuchten Länder, trauen weniger als zehn Prozent diesen
Dienstleistern.
„Dass Verbraucher Banken mehr als anderen zutrauen, sichere Transaktionen
anzubieten, verheißt Gutes für die Finanzdienstleister“, ergänzt Schmitt „Aber
Banken müssen trotzdem Wege finden, Seite an Seite mit den anderen Anbietern zu
arbeiten, Innovation voranzutreiben und nicht zuletzt die Konsumenten über
Möglichkeiten beim mobilen Banking und der Zahlungssicherheit aufzuklären. Alle
zusammen müssen dann beweisen, dass finanzielle Transaktionen via mobiler
Endgeräte so sicher sind wie Überweisungen über Desktop-PCs oder den
Bankangestellten in der örtlichen Filiale“.
Über den Security Index
Im Rahmen der Studie wurden europaweit rund 6000 Personen über 18 per Zufall
ausgewählt und telefonisch zu ihrer Einschätzung der nationalen, finanziellen,
Internet- und persönlichen Sicherheit befragt. In jedem der vier Bereiche
mussten zwei Fragestellungen beantwortet werden. Zusätzlich sollten die Personen
zu ihrer Einschätzung der Sicherheit mobiler Endgeräte für Online-Transaktionen
Auskunft geben. Dabei bedeutet ein Index von 0 – 75 keine Sicherheitsbedenken,
ein Wert ab 75 geringe Bedenken, ein Wert ab 150 große Bedenken und ein Index
von 225 - 300 zeigt extreme Sicherheitsbedenken auf. Die Befragten gaben ihre
Einschätzung der jeweiligen Fragestellung mit nicht, wenig, sehr oder extrem
besorgt bzw. keine Angabe an. Aus diesen Angaben wurde der jeweilige Security
Index errechnet. Die Studie führte das Unternehmen International Communications
Research für Unisys durch.
Weitere Informationen und alle internationalen Ergebnisse zur Security Index
Studie finden Sie unter:
www.unisyssecurityindex.com
Quelle: Pressemitteilung der Unisys Deutschland GmbH vom 29.07.2008