Die anhaltende Volatilität und niedrigere Bewertungen haben im ersten
Halbjahr 2008 die Rekordzahl von 177 Unternehmen weltweit dazu bewogen, ihre
Börsengänge abzusagen oder zu verschieben – mehr als im gesamten Jahr 2007
(169).1
„Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und volatile Marktbedingungen haben zu
einem Nachlassen der globalen IPO-Aktivitäten geführt“, erklärt Heinrich Lind,
Partner bei Ernst & Young. „Dennoch zeigen einzelne Beispiele, dass gesunde
Unternehmen nach wie vor das Interesse der Anleger wecken können.“
Das meiste Kapital wurde im zweiten Quartal an der London Stock Exchange
(LSE), der New York Stock Exchange (NYSE) und der Hong Kong Stock Exchange
(HKSE) aufgenommen. Gemessen an der Zahl der Erstnotierungen liegt die
Australische Börse (ASX) nach wie vor an erster Stelle, gefolgt von dem AIM in
London und der Hong Kong Stock Exchange (HKEx).
„Wir sehen weiterhin weltweit und in Deutschland eine gut gefüllte
IPO-Pipeline, und die Unternehmen, die ihre IPOs abgesagt oder verschoben haben,
werden einen Börsengang wieder in Betracht ziehen, sobald sich die
Marktbedingungen verbessern. Von einer signifikanten Erholung noch in diesem
Jahr gehen wir allerdings nicht aus“, so das Fazit von Lind.
[1] Quelle: Dealogic
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Quelle: Pressemitteilung der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft