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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Werbung besonders wirkungsvoll, wenn sie sich
den Stimmungsschwankungen der Konsumenten anpasst
Neue Studie der Chicago Booth School of
Business und der Kellogg School of Management
Das Umtauschen von Weihnachtsgeschenken im Januar
lässt die friedliche Feiertagsstimmung bei vielen Konsumenten recht
schnell abklingen und verursacht statt dessen Stress. In dieser
Situation können Marketing-Experten Werbung einsetzten, um ausgleichend
auf die Gemütslage von Verbrauchern einzuwirken. Das meinen Aparna
Labroo von der University of Chicago Booth School of Business und Derek
Rucker von der Kellogg School of Management, die in einer Studie
herausgefunden haben, dass Werbefachleute ihre Werbestrategie so
ausrichten können, dass ursprünglich vorhandene negative Gefühle bei
Verbrauchern in eine positive Einstellung umgewandelt werden können.
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So sollten sich in einem Experiment Teilnehmer an
ein Ereignis erinnern, dass sie traurig, wütend, verlegen oder
ängstlich stimmte. Danach sahen sich die Teilnehmer hintereinander
zwei verschiedene Werbefilme zu ein und demselben Skiort an: Der
eine Werbespot vermittelte ein Gefühl von Ruhe, der andere sollte
bei dem Betrachter Freude auslösen. Die Teilnehmer sollten die
Werbespots beurteilen und mussten dabei gleichzeitig ihre Stimmung
beschreiben. Die zuvor traurig oder wütend gestimmten Teilnehmer
beurteilten den Spot, der Freude vermittelte positiver, während
ängstliche oder verlegene Teilnehmer dem Reiseziel, dass Ruhe
versprach, den Vorzug gaben.
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„Diese Studie stellt die Hypothese auf, dass
Marketingexperten die Überzeugungskraft ihrer Werbung verstärken
können, indem sie sie mit den von den Verbrauchern empfundenen
Emotionen assoziieren“, sagte Labroo, Dozent für Marketing an der
Chicago Booth School of Business. „ So können Werbeleute zum
Beispiel die emotionale Attraktivität eines Fernseh-Werbespots mit
freudigen oder beruhigende Emotionen verstärken, je nachdem, ob der
Zuschauer einen traurigen oder Angst einflössenden Film sieht,“
erklärt Rucker, Dozent für Marketing an der Kellogg School. „Zudem
können Marketing-Manager mit flexiblen Medientechniken wie Online-
und Digitalmedien, ihre Werbespots auf die Stimmungslage der
Gesamtbevölkerung einstellen und auf Stimmungsveränderungen
eingehen. So ist es zum Beispiel in schwierigen Wirtschaftslagen,
wenn eine allgemeine Tendenz zur Beunruhigung vorherrscht, für
Marken besser, Werbung einzusetzen, mit der Gefühle der Beruhigung
assoziiert werden, als Gefühle der Freude. Auf den feinen
Unterschied kommt es an.“
Der Artikel wird in der in Kürze erscheinenden
Ausgabe des Journal of Marketing Research veröffentlicht.
Quelle: Pressemitteilung der Booth School of
Business der Universität Chicago vom 04.01.2010
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