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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Frauen bei Belastbarkeit im Job weltweit vorne
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es gezeigt: Belastbarkeit ist eine der
wichtigsten Eigenschaften erfolgreicher Führungskräfte. Hier haben weltweit die
Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen leicht die Nase vorn. Allerdings
müssen die Unternehmen weiter in Entwicklungsprogramme investieren, um das
Potenzial der Frauen zu fördern und optimal zu nutzen. Dies ergab eine aktuelle
Studie, für die der Managementberatungs-, Technologie- und
Outsourcing-Dienstleister Accenture anlässlich des Weltfrauentages
Entscheidungsträger in 20 Ländern befragt hat.
Die Belastbarkeit ist für Männer wie für Frauen eine der Schlüsseleigenschaften
für eine erfolgreiche Karriere. Das gilt besonders in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten. Laut der Studie ist diese Manager-Fähigkeit für mehr als zwei Drittel
(71 Prozent) aller Chefs zentrales Kriterium dafür, wen sie im Unternehmen
halten wollen. Mit 53 Prozent der Nennungen liegen hier weibliche
Nachwuchsmanager weltweit leicht vor ihren männlichen Kollegen (51 Prozent).
In Deutschland verweisen männliche Führungskräfte die Frauen in Sachen
Belastbarkeit knapp auf die Plätze. 55 Prozent der deutschen Befragten halten
Männer für sehr belastbar, aber nur 51 Prozent assoziieren diese Eigenschaft
auch mit Frauen. Allerdings werden Frauen hierzulande als anpassungsfähiger
wahrgenommen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen (26 Prozent gegenüber 15
Prozent). Auch an Selbstbewusstsein mangelt es den deutschen Managerinnen nicht:
Fast die Hälfte der Befragten sieht keinen Unterschied zwischen den
Geschlechtern, was selbstbewusstes Auftreten angeht (47 Prozent).
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„Die vergangenen zwölf Monate haben die Anforderungen an künftige Führungskräfte
verändert“, beobachtet Catrin Hinkel, Geschäftsführerin bei Accenture für den
Bereich Communication & High Tech und verantwortlich für Personalentwicklung und
Gleichstellung. „Die Fähigkeit, sich anzupassen, flexibel auf Veränderungen zu
reagieren und dennoch konsequent Ziele zu verfolgen, ist zu einem der
wichtigsten Karrierefaktoren geworden. Dem sollten ambitionierte Frauen Rechnung
tragen und ihre Fähigkeiten gezielt ausbauen.“
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Die Bedeutung von Entwicklungsprogrammen ist vielen führenden Unternehmen
bewusst. Trotz Krise haben im vergangenen Jahr nur drei Prozent der weltweit
befragten Unternehmen Fortbildungen für Führungskräfte sowie Mentoringprogramme
für Managerinnen gekürzt. Rund ein Fünftel der Studienteilnehmer berichteten
sogar von gestiegenen Investitionen in diesem Bereich. Um Frauen in ihrer
beruflichen Entwicklung zu unterstützen, setzt fast die Hälfte der Unternehmen
auf Programme, die Mitarbeitern einen Mentor an die Seite stellen (48 Prozent)
oder helfen sollen, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren (46 Prozent).
Im Vergleich zum Vorjahr bereiten inzwischen mehr Unternehmen Frauen auf
Führungspositionen vor – alleine in Deutschland tun dies knapp ein Drittel (28
Prozent).
Allerdings gibt es nach wie vor Verbesserungsmöglichkeiten. So werden etwa
externe Coaches bislang nur von 37 Prozent der befragten Unternehmen eingesetzt,
um Nachwuchsmanagerinnen zu fördern. Außerdem ermutigen etwa in Deutschland oder
der Schweiz noch immer verhältnismäßig wenige Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen
dazu professionellen Netzwerken beizutreten (35 bzw. 22 Prozent). Und auch in
punkto Work/Life-Balance könnten deutsche Unternehmen von denen in Kanada oder
Australien lernen – dort geben jeweils 67 Prozent der Befragten an, dass sie
entsprechende Unterstützung durch den Arbeitgeber erhalten.
Über die Studie:
Für die Studie „Women Leaders and Resilience: Perspectives from the C-Suite“
befragte Accenture weltweit 524 Führungskräfte der Vorstandsebene von
Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von mindestens 250 Mio. US-Dollar in 20
Ländern (Argentinien, Australien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland,
Finnland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Kanada, Malaysia, Mexiko,
Niederlande, Norwegen, Schweden, Singapur, Spanien, Südafrika, Schweiz, und
Vereinigte Staaten von Amerika). Erhebungszeitraum war November 2009 bis Februar
2010.
Quelle: Pressemitteilung von Accenture vom 05.03.2010
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