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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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CSR-Leistung überzeugt
Mitarbeiter nicht
Die CSR-Leistung der Unternehmen
überzeugt die Mitarbeiter nicht – rund 50 % der Unternehmen enttäuschen
laut einer neuen Studie* von Krauthammer.
„Organisationen
sollten die Überzeugung umsetzen, dass Wirtschaft und Ökologie eins
sind.“ Diese Ansicht vertreten Mitarbeiter in einer neuen
Krauthammer-Studie, die die Erfahrungen untersucht, die Mitarbeiter in
ihren Unternehmen mit der CSR-Praxis (gesellschaftliche Verantwortung
des Unternehmens**) machen. Aber nur 26 % der Unternehmen scheinen dem
zuzustimmen, wie die Ergebnisse zeigen.
Laut den Mitarbeitern werden rund 50 % der
Organisationen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in Bezug auf die
Dreifachperspektive Planet, Gewinn und Menschen gerecht. Die CSR-Praxis
der anderen 50 % ist dagegen reaktiv oder inaktiv. Oder aber die
Organisationen informieren ihre Mitarbeiter überhaupt nicht über ihre
Aktivitäten in diesem Bereich.
Die in Zusammenarbeit mit
Experten der Universität von Amsterdam und der Erasmus Universität
Rotterdam durchgeführte Studie untersucht die Ansicht der Mitarbeiter
zur CSR-Praxis ihrer Organisationen: Was erwarten Mitarbeiter und
inwieweit werden ihre Erwartungen erfüllt?
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„Diese Studie ist ein lauter Appell an die, die
die Macht, die Fähigkeiten und die Ressourcen besitzen, um im
Bereich CSR proaktiv – oder zumindest bewusst aktiv – vorzugehen.
Und angesichts des turbulenten ökonomischen und ökologischen Klimas
ist es einfach unverständlich, dass „tief hängende Früchte“ wie
Ressourceneffizienz nicht gepflückt werden!“, erklärt Ronald Meijers,
Mitglied des Vorstands von Krauthammer. „Ich sehe einen allgemeinen
Wunsch nach Zuverlässigkeit und Konsequenz im Bereich der CSR. Die
Botschaft an Organisationen ist einfach: Tut, was Ihr sagt, und
sagt, was Ihr tut“, bilanziert er.
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„Die Studie zeigt die Diskrepanz zwischen
dem, was Mitarbeiter wünschen, und dem, was sie erleben. Mitarbeiter
sind bei weitem keine passiven Beobachter, sondern übernehmen
bereits im Bereich der PSR (persönliche gesellschaftliche
Verantwortung) eine aktive Rolle. Die Studie zeigt auch, dass gerade
diese Menschen die Leistung ihrer Arbeitgeber kritischer
beobachten“, erklärt Steffi Gande vom Krauthammer Research
Department.
Die Studie untersucht 16 spezifische Bereiche
der CSR-Praxis und zeigt außerdem, dass die Organisationen nach
Ansicht der Mitarbeiter auch in einem anderen wichtigen Bereich
ihrer Aufgabe nicht gerecht werden: bei der Umsetzung des Credos,
dass der langfristige Wettbewerbsvorteil von der effizienten Nutzung
von Ressourcen abhängt (59 % der Mitarbeiter sagen, dass
Organisationen dies umsetzen sollten, aber nur 24 % werden dem
gerecht).
„Die CSR wird benötigt, vor allem in einer
Wirtschaftskrise“, ergänzt Professor Rob van Tulder von der Erasmus
Universität Rotterdam.
„Die globale Wirtschaftskrise rückt das Thema
gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens auf fast perverse
Weise ins Scheinwerferlicht. Einerseits ist unbestritten, dass klare
Defizite im Bereich CSR Ursache der Wirtschaftskrise sind.
Andererseits wird heftig diskutiert, ob die Lösung der Krise eine
Intensivierung der CSR-Anstrengungen erforderlich macht.
Letztendlich erfordert das systemische Wesen der Krise eine
längerfristige Vorgehensweise, in die alle maßgeblichen Akteure
involviert sind“, schließt er.
*Eine von Krauthammer in
Zusammenarbeit mit der Rotterdam School of Management, der Erasmus
University, Rotterdam, und der Universität Amsterdam durchgeführte
Studie.
**CSR= Gesellschaftliche Verantwortung des
Unternehmens: Organisationen, die sich neben dem Schutz von
Menschen, Planet und Gewinn eine ökonomisch nachhaltige
Geschäftstätigkeit auf die Fahnen schreiben. Die soziale
Verantwortung des Unternehmens wird dann zur gesellschaftlichen
Verantwortung des Unternehmens, wenn Organisationen gemeinsam mit
Industriegremien, NGOs und Regierungen die CSR über die Grenzen der
eigenen Organisationen oder Branchen hinaus fördern.
Zum Download der
vollständigen Studie klicken Sie
hier.
Quelle: Pressemitteilung
der Krauthammer vom 23.04.2009
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