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Rang
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Unternehmen
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Land
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Branche
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Ertrag 08
(Mio.
€)
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Ertragsdifferenz Q1/08 - Q1/09 (%)
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1
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PKN
Orlen
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Polen
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Energie/Rohstoffe
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22.645,7
|
-34,8
|
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2
|
MOL
|
Ungarn
|
Energie/Rohstoffe
|
14.069,6
|
-29,2
|
|
3
|
Metinvest Holding
|
Ukraine
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Prozessindustrie
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9.136,1
|
N/A
|
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4
|
Skoda
Auto
|
Tschechische Republik
|
Automotive
|
8.379
|
-33,3
|
|
5
|
CEZ
|
Tschechische Republik
|
Energie/Rohstoffe
|
7.281,7
|
+1,6
|
|
6
|
Naftogaz of Ukraine
|
Ukraine
|
Energie/Rohstoffe
|
6.609,9
|
N/A
|
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7
|
Grupa
Metro w Polsce
|
Polen
|
Einzelhandel
|
5.924
|
N/A
|
|
8
|
Audi
Hungaria
|
Ungarn
|
Automotive
|
5.908,4
|
N/A
|
|
9
|
PGE
|
Polen
|
Energie/Rohstoffe
|
5.864,7
|
N/A
|
|
10
|
PGNiG
|
Polen
|
Energie/Rohstoffe
|
5.248,1
|
-4,9
|
Automotive und Bauindustrie unter
Druck
Die Automobilindustrie, die in den mittel- und
osteuropäischen Ländern eine zentrale Rolle spielt, ist besonders
von den Auswirkungen der Krise betroffen. In der Tschechischen
Republik sank die PKW-Produktion im ersten Quartal 2009 um 23, in
Polen um 16 Prozent. Der LKW-Absatz brach sogar um über 50 Prozent
ein. Die Unternehmen reagierten vornehmlich mit
Produktionsunterbrechungen und verstärktem Druck auf Zulieferer. Die
Bauindustrie ist besonders in Litauen (-48 Prozent), Rumänien (-15,5
Prozent) und Bulgarien (-10,8 Prozent) betroffen. Hier sind in den
nächsten Jahren starke Konsolidierungsentwicklungen zu erwarten.
Banken anfällig für externe Krisen
Obwohl die Banken Mittel- und
Osteuropas in die Spekulationsblasen kaum involviert waren, sind sie
der globalen Finanzkrise gegenüber anfällig: Die teilweise exzessive
Kreditvergabe der Boomjahre wurde oft von westeuropäischen
Muttergesellschaften finanziert und in Fremdwährung durchgeführt –
eine Belastung, wenn die eigene Währung unter Druck gerät. In der
Krise wurde die Kreditvergabe teilweise völlig gestoppt.
Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte besorgten im Ausland Geld
und trieben so die Auslandsverschuldung in die Höhe.
Positivbeispiel Polen
Polen bildet eine klare (positive)
Ausnahme. Dafür sorgten u. a. ein auf Nachhaltigkeit ausgelegtes
Wachstum in der Boomzeit, eine konservative Politik polnischer
Unternehmen sowie eine stabile Binnennachfrage. Auch die Slowakei
und die Tschechische Republik waren in geringerem Maß betroffen als
Ungarn, die baltischen Staaten und die Balkanstaaten einschließlich
Rumänien und Bulgarien.
„Schwere Zeiten bieten den betroffenen Staaten und
Regionen oft auch neue Perspektiven und Möglichkeiten. Dazu gehört
zum einen die Gelegenheit, überfällige Reformen anzuschieben. Zum
anderen finden Investoren gerade jetzt interessante Optionen: Im
Kern gesunde Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten sowie
Chancen, die sich aus Branchenkonsolidierungen wie im Energiesektor
ergeben, sind nur einige davon“, kommentiert Dr. Elisabeth Denison.
Den kompletten Report finden Sie
hier
zum Download.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte & Touche
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 29.09.2009