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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
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Unisys Outsourcing-Prognose 2009
Wirtschaftliche Lage, Umweltthemen,
Anforderungen der Endanwender und Sicherheitsaspekte dominieren
Entscheidungen
Der zunehmende Einfluss der
Endanwender, die wirtschaftlichen Perspektiven, Sicherheitsanforderungen
und Umweltaspekte werden 2009 zu den wichtigsten Faktoren in Bezug auf
Outsourcing-Entscheidungen von Unternehmen gehören – soweit die
Prognosen von Larry Guevel, Vice President Strategic Business Planning,
Global Outsourcing- and Infrastructure-Services bei Unisys.
Unisys sieht im laufenden Jahr
folgende Schwerpunktentwicklungen:
1. Die schwierige
Weltwirtschaftslage zwingt Unternehmen mehr denn je, Geschäftsprozesse,
Produktivität sowie Rentabilität zu überprüfen, und weckt das Interesse
an innovativen IT-Management Modellen.
2. Endanwender werden entscheidend beeinflussen,
wie Unternehmen Outsourcing einsetzen.
3. Umfangreiche Connectivity-Optionen führen zur
Entstehung neuer Managed Security-Lösungen.
4. Nachhaltige Technologien werden im Zusammenhang
mit Outsourcing weiterhin an Bedeutung gewinnen, da auch ihr
wirtschaftlicher Nutzen immer sichtbarer wird.
„Unsere Kunden sagen, dass die
wirtschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre kontinuierliche
Überprüfungen und Anpassungen hinsichtlich der Beschaffung und dem
Management ihrer IT-Infrastruktur erfordern werden“, so Guevel. „Dabei
stehen nicht nur der operative Nutzen und Kostensenkungen im Vordergrund
der Überlegungen, sondern auch das Erzielen von Wettbewerbsvorteilen im
Markt.“
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1. Die
schwierige Weltwirtschaftslage
Guevel geht davon aus, dass die
wirtschaftlichen Herausforderungen folgenden Trend unterstützen:
Anstatt in eigene IT-Infrastrukturen zu investieren, die ein
externer Service Provider pflegt, wird gleich die komplette
Plattform inklusive Services beim Service Provider angemietet.
IT-Ausgaben schlagen so ausschließlich als Betriebskosten zu Buche
und binden langfristig kein Kapital.
Dieser „Plattform as a
Service“-Trend wird zu neuen Wegen führen, wie Unternehmen
Outsourcing-Services beauftragen. Beispielsweise werden
Selbstbedienungsmodelle an Bedeutung gewinnen, mit denen die
Endanwender IT-Dienstleistungen direkt über das Web beim Service
Provider abrufen. Durch Virtualisierung können Service Provider
kosteneffiziente Real Time-Infrastrukturen aufbauen. Diese hoch
leistungsfähigen Web- und Cloud Computing-Plattformen ermöglichen es
Kunden auf sich ändernde Geschäftsanforderungen flexibel zu
reagieren. Solche Modelle seien insbesondere für Unternehmen
interessant, die mit hohen Budgetreduzierungen zu kämpfen haben und
neue, kreative Wege bei der Optimierung ihrer IT beschreiten
müssten, betont Guevel.
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2. Einfluss der
Endanwender
Endanwender – insbesondere Vertriebs- oder Service Mitarbeiter, die
direkt mit Kunden zu tun haben, werden immer mehr Einfluss auf
IT-Investitionsentscheidungen geltend machen. Sie nutzen privat
vermehrt Consumer-Technologie wie beispielsweise Smartphones und
wollen diese auch bequem am Arbeitsplatz zur Verfügung haben. Die
Consumerisierung der IT ist eine Herausforderung für Unternehmen und
Service Provider, die diese Geräte integrieren und warten müssen.
Sie müssen ihre Services in einem Katalogmodell anbieten, aus dem
die Endanwender entsprechend ihrer individuellen Anforderungen
selbst auswählen können.
„Es geht hier nicht mehr
primär um IT-Management und enge, vordefinierte Service Level
Agreements, sondern um die Möglichkeiten, die moderne Informations-
und Kommunikationstechnologien den Endanwendern im Unternehmen
bieten, um deren Produktivität zu erhöhen“, so Guevel.
3.
Connectivity-Optionen und neue Managed Security-Lösungen.
Die Consumerisierung der IT stellt eine
besondere Herausforderung in Bezug auf die Sicherheit sensibler
Daten dar. Je mehr persönliche oder mobile Geräte mit Internetzugang
im Einsatz sind, desto angreifbarer sind unternehmenskritische
Informationen. Guevel geht davon aus, dass Unternehmen 2009
verstärkt Service Provider beauftragen werden, die in der Lage sind,
solche dezentralen Strukturen abzusichern und gleichzeitig die
Betriebskosten dafür zu senken. Solche Sicherheitskonfigurationen
sind komplex und in vielen Unternehmen fehlt das notwendige
Know-how. Sicherheitsservices der nächsten Generation könnten
beispielsweise Mikroperimeterisierung beinhalten, eine neue
Technologie für Sicherheit in verteilten Umgebungen. Früher
schafften IT Abteilungen definierte Sicherheitsbereiche an den
Grenzen der Infrastruktur. Das Ergebnis waren Silos sicherer aber
nicht übergreifend nutzbarer Daten. Mikroperimeterisierung schafft
Schutzeinrichtungen genau dort, wo die Verantwortung für die
Information liegt mit unterschiedlichen Zugriffsebenen an bestimmten
Punkten des Netzwerkes.
4. Wirtschaftlicher
Nutzen nachhaltiger Technologien
„Unternehmen erkennen immer mehr den
Nutzen grüner IT – egal, ob diese nun bei ihnen im Unternehmen oder
bei uns als Service Provider im Einsatz ist“, so Guevel. „Green-IT
wird durch neue, ausgeklügelte Modellierungs-Werkzeuge, die den
wirtschaftlichen und sozialen Nutzen umweltfreundlicher Lösungen
sowohl für Service Provider als auch für unsere Kunden aufzeigen,
vorangetrieben. Insbesondere die mit umweltfreundlichen Technologien
verbundenen Energie- und Kosteneinsparungen machen das Thema für
unsere Kunden so interessant. Dadurch wird Green-IT immer mehr auch
ein wichtiges Entscheidungskriterium für Unternehmen, wenn es um die
Auswahl des Outsourcing-Providers geht.“
Quelle:
Pressemitteilung der Unisys Deutschland GmbH vom 22.01.2009
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