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Pressemitteilung - Pressemitteilung im
Managementportal
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Handel unter Druck
Deloitte-Studie „Global Powers of
Retailing“: Europäische Handelsunternehmen überholen US-Anbieter/Lage
insgesamt angespannt
Die Metro AG, größtes deutsches Handelsunternehmen,
ist international die Nummer vier beim Umsatz. Die Schwarz Unternehmens
Treuhand KG steigerte sich auf Platz sieben, Platz zehn belegt erstmals
die Aldi GmbH & Co. oHG. Mit der Dirk Rossmann GmbH positioniert sich
zudem ein deutsches Unternehmen auf der Liste der 50 am schnellsten
wachsenden Händler. Unverändert ist Deutschland das Land mit besonders
niedrigen Margen im Einzelhandel, zudem liegt das Wachstum der
Abverkäufe klar hinter dem des internationalen Wettbewerbs. Insgesamt
haben die europäischen Konzerne ihre US-Pendants hinsichtlich
Repräsentanz auf der Liste der 250 größten Handelsunternehmen überholt.
Dabei war der durchschnittliche europäische Händler in elf Ländern aktiv
und erzielte ein Drittel seines Abverkaufsergebnisses im Ausland. Dies
sind einige Ergebnisse der Deloitte-Studie zu den größten
Handelsunternehmen, die zum zwölften Mal in Folge erscheint.
„Die Studie bezieht sich auf das Fiskaljahr 2007 und
berücksichtigt insofern nur beschränkt die Auswirkungen der aktuellen
Wirtschaftskrise. Jedoch war der Druck auf die Handelskonzerne bereits
vorher hoch, nicht zuletzt wegen der gestiegenen Rohstoff- und
Nahrungsmittelpreise. Die entsprechenden Empfehlungen für die einzelnen
Unternehmen haben also nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, sondern
gelten heute umso mehr“, erklärt Jochen Kuhnert, Partner Retail bei
Deloitte.
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24 deutsche Anbieter in den Top 250
Der
weltgrößte Handelskonzern ist Wal Mart, gefolgt von der
französischen Carrefour S.A., Tesco plc aus Großbritannien und der
deutschen Metro AG. Neben der Schwarz Gruppe auf Platz sieben und
Aldi auf Platz zehn finden sich REWE auf Platz 12, Edeka auf Platz
19 und Tengelmann auf Platz 30; ferner die Otto Gruppe (66),
Arcandor/Karstadt (76) und Schlecker (95). Es folgen Globus,
Praktiker, dm, Celesio, Rossmann, Norma, Bauhaus, Deichmann,
Douglas, Bertelsmann, Hornbach und Müller in der Top 250. Als
einziger deutscher Vertreter konnte sich Rossmann zudem in der Liste
der 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen positionieren und
belegt Platz 22.
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24 deutsche Anbieter in den Top 250
Der
weltgrößte Handelskonzern ist Wal Mart, gefolgt von der
französischen Carrefour S.A., Tesco plc aus Großbritannien und der
deutschen Metro AG. Neben der Schwarz Gruppe auf Platz sieben und
Aldi auf Platz zehn finden sich REWE auf Platz 12, Edeka auf Platz
19 und Tengelmann auf Platz 30; ferner die Otto Gruppe (66),
Arcandor/Karstadt (76) und Schlecker (95). Es folgen Globus,
Praktiker, dm, Celesio, Rossmann, Norma, Bauhaus, Deichmann,
Douglas, Bertelsmann, Hornbach und Müller in der Top 250. Als
einziger deutscher Vertreter konnte sich Rossmann zudem in der Liste
der 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen positionieren und
belegt Platz 22.
Deutsche im Ausland besonders stark
vertreten
Der Abverkauf der 250 größten Handelsunternehmen ist gegenüber dem
Vorjahr um insgesamt 11,4 Prozent angestiegen, dabei sank jedoch der
Anteil der Verkäufe der Top-Ten-Unternehmen am Gesamtvolumen – neun
von zehn wuchsen langsamer als im Vorjahr. Es zeigte sich, dass
Unternehmen, die sich auf ihre Heimatmärkte konzentrierten, die
kombinierten Abverkäufe etwas stärker steigerten – allerdings mit
geringeren Margen. Die Europäer waren durchschnittlich in elf
Ländern aktiv. Deutsche Handelsunternehmen kamen auf 14 Länder mit
einem Anteil von knapp 42 Prozent an den gesamten Abverkäufen –
deutlich mehr als in Frankreich (35 Prozent) und Großbritannien (19
Prozent). Damit waren die Deutschen zusammen mit den Franzosen
(präsent in 19 Ländern) die weltweit aktivsten Anbieter im Ausland.
In ihrem Heimatmarkt erzielten die deutschen Anbieter jedoch die
vergleichsweise geringsten Margen, als einzige Europäer lagen sie in
puncto Profitabilität nicht über dem Top-250-Durchschnitt.
Trend geht zu Specialty Shops und
Fokussierung
Die meisten Anbieter der Top 250 verkaufen Nahrungsmittel und
schnell drehende Güter – jedoch mit geringerer Profitabilität als
beispielweise Modeanbieter. Wie bereits in den letzten Jahren haben
vor allem spezialisierte Händler (Specialty Stores) gute
Erfolgsaussichten. Im Lebensmittelsektor dominieren zwar die
klassischen Supermärkte, jedoch geraten sie zunehmend durch größere
Hypermärkte einerseits und Convenient Stores andererseits unter
Druck. Unterschiedlich sind die Erfahrungen mit
Diversifikationsstrategien: Während sich Diversifikation für viele
Unternehmen in den vergangenen Jahren als Wachstumsmotor erwiesen
hat, waren zahlreiche Player aus den Top 250 mit der Fokussierung
auf ein einziges Format erfolgreich – und erzielten eine höhere
Profitabilität als die diversifizierten Anbieter.
„In Anbetracht der angespannten Situation müssen
Unternehmen Strategien entwickeln, um im Wettbewerb zu bestehen.
Dazu gehören neben Kosteneinsparungen, einem umfassenden
Risikomanagement, der Optimierung der Supply Chain und der
Marktsegmentierung auch die Stärkung der Marke. Hierbei kann der
sogenannte Q-Faktor Aufschluss geben: Er bezeichnet den
Unternehmenswert über die reinen Assets hinaus. Mit einem positiven
Q-Faktor können Unternehmen ruinösen Preiskämpfen entgehen und sich
im Markt differenzieren“, resümiert Jochen Kuhnert.
|
Rang
|
Unternehmen
|
Herkunftsland
|
Ertrag 2007
(Mio. US-Dollar)
|
Ertrag aus Einzelhandel 2007 (Mio. US-Dollar)
|
Nettogewinn 2007 (Mio. US-Dollar)
|
|
1
|
Wal Mart Stores Inc.
|
USA
|
378.799
|
374.526
|
13.137
|
|
2
|
Carrefour S.A.
|
Frankreich
|
114.177
|
112.604
|
3.389
|
|
3
|
Tesco plc
|
Großbritannien
|
94.740
|
94.740
|
4.266
|
|
4
|
Metro AG
|
Deutschland
|
88.189
|
87.586
|
1.347
|
|
5
|
The Home Depot, Inc.
|
USA
|
77.349
|
77.349
|
4.395
|
|
6
|
The Kroger Co.
|
USA
|
70.235
|
70.235
|
1.181
|
|
7
|
Schwarz Unternehmens Treuhand KG
|
Deutschland
|
69.346*
|
69.346*
|
n/a
|
|
8
|
Target Corp.
|
USA
|
63.367
|
63.367
|
2.849
|
|
9
|
Costco Wholesale Corp.
|
USA
|
64.400
|
63.088
|
1.083
|
|
10
|
Aldi GmbH & Co. oHG
|
Deutschland
|
58.487*
|
58.487*
|
n/a
|
*geschätzt
Download Die vollständige
Studie finden Sie
hier als Download.
Quelle: Pressemitteilung der Deloitte &
Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 02.02.2009
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