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Finanzkrise hat IPO-Markt
weiterhin fest im Griff
PwC-IPO-Watch: Emissionsvolumen liegt auch
im zweiten Quartal 2009 weit unter Vorjahreswert / Drei Börsengänge in
Frankfurt / London "erobert" europäische Führungsrolle zurück
Das Emissionsgeschehen an den europäischen
Aktienmärkten ist auch im zweiten Quartal 2009 enttäuschend verlaufen.
Zwar stiegen die Erlöse aus Börsengängen (Initial Public
Offerings, kurz: IPOs) nach lediglich neun
Millionen Euro im ersten Quartal auf 456 Millionen Euro an. Der
Vergleichswert von 9,171 Milliarden Euro aus dem zweiten Quartal 2008
blieb jedoch in weiter Ferne. Auch gemessen an der Zahl der Börsengänge
fiel das zweite Quartal mit 28 Emissionen besser aus als das erste (18
IPOs), verfehlte den Vorjahreswert von 133 IPOs aber deutlich, wie aus
der vierteljährlich erscheinenden Marktanalyse "IPO Watch Europe" der
Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)
hervor geht.
"Die Belebung des IPO-Marktes ist erfreulich, aber nur
ein matter Hoffnungsschimmer. Im zweiten Quartal eines Jahres gibt es
traditionell mehr Börsengänge als in den ersten drei Monaten. Nach dem
schwierigen Jahresbeginn 2009 konnte es auch nicht mehr weiter abwärts
gehen", kommentiert Volker Fitzner, Partner bei PwC im Bereich Advisory.
An den US-Börsen stieg die Zahl der Erstemissionen von
zwei im ersten Quartal auf zwölf im zweiten Jahresviertel. Der
Emissionserlös kletterte von umgerechnet 564 Millionen Euro auf 1,156
Milliarden Euro. Im zweiten Quartal 2008 standen allerdings 18 IPOs mit
einem Gesamtvolumen von 3,269 Milliarden Euro zu Buche.
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