Weitgehend einig sind
sich die Befragten darin, dass die Wirtschaftskrise besondere
Anforderungen an die Finanzabteilungen in den Unternehmen stellt. 83
Prozent wollen deshalb in den kommenden zwei Jahren vor allem ihre
Finanzplanung und Prognoserechnungen verbessern - 2006 räumten nur
60 Prozent der Finanzverantwortlichen diesem Thema höchste Priorität
ein. Jochen Pampel: "Um verlässlicher planen zu können, müssen sich
die Finanzabteilungen mit vielen Themen heutzutage noch intensiver
auseinandersetzen.
Dazu gehört die Volatiliät
von Rohstoffpreisen ebenso wie Änderungen im Konsumentenverhalten
oder die Verfügbarkeit von Finanzmitteln. Und man sollte auch nicht
immer nur Margen und Profitabilität im Blick haben, sondern sich
auch über den Einfluss von Cash Flow und ausreichender Liquidität im
Klaren sein."
Das größte Hindernis auf dem
Weg, die Finanzabteilung zu optimieren, ist nach Meinung von 55
Prozent der Befragten der Mangel an entsprechend ausgebildeten neuen
Fachkräften. 90 Prozent meinen jedoch, dass dieser zumindest
teilweise durch eine qualifizierte Weiterbildung ausgeglichen werden
kann. Jochen Pampel: "Clevere Unternehmen machen deshalb aus der Not
eine Tugend und befreien die fähigsten Mitarbeiter aus dem
Finanzbereich von Routinetätigkeiten, um mit diesen einen eigenen
Think Tank zu bilden."
Quelle: Pressemitteilung der
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 12.07.2009