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Von Dagmar Recklies
Im Jahr 2000 schrieb ich einen kurzen Beitrag über die SWOT-Analyse[i]. Nach nunmehr vier Jahren und einigem mehr an persönlicher Erfahrung bei der Arbeit mit diesem Tool ist es Zeit, auf das damals Gesagte zurückzukommen – und zu ergänzen.
Die damaligen Aussagen haben meinen ganz persönlichen Praxistest bestanden. Sie sind unverändert gültig. Bis auf eine Ausnahme (siehe Punkt 3).
Die SWOT erfreut sich weiterhin ungebrochener, ja teilweise obsessiver Beliebtheit. Sie hat den Aufstieg und den Fall der New Economy überlebt und ist weiterhin ein hervorragendes Tool, um die Stärken und Schwächen eines Unternehmens den Chancen und Risiken aus der Umwelt gegenüberzustellen.
Die SWOT gehört sicherlich zu den gebräuchlichsten Managementmodellen schlechthin. Kaum eine Managementpräsentation, in der nicht früher oder später vier Kästen mit den Buchstaben S-W-O-T auftauchen. Ein Grund mag sein, dass die SWOT als sehr einfach und intuitiv verständlich angesehen wird.
Doch genau das gilt in der Praxis eher für den Leser als für den Erstellter
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