Projektbüros zur Sicherung des Unternehmenserfolges von Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ulf Pleissner Der Stellenwert des Projektmanagements und des Projektbüros werden in den Unternehmen noch weiter zunehmen. Es wird sich immer mehr die Erkenntnis durchsetzen, dass das Managen von Projekten keine Aufgabe von Youngstern, sondern eine Aufgabe für die erfahrensten Mitarbeiter ist. Die Unternehmen können sich Diskontinuität und fehlende Neutralität ihrer Projektbüros in Zukunft nicht mehr leisten. Die heutigen Wirtschaftsnachrichten zeigen immer deutlicher auf, dass der zukünftige Erfolg der Unternehmen zunehmend an einer nachhaltigen Transparenz und Beurteilung von Risiken in ihren Projekten hängt. Sei es das Mautsystem oder der Airbus A380, ein zu spät erkannter Projektverzug gefährdet den gesamten Unternehmenserfolg. Die Unternehmen werden daher zukünftig dazu gezwungen, ihre latenten Projektrisiken durch unabhängige Technologie- und Projektmanagementexperten zu berichten. In den vergangenen Jahren haben sich in den Unternehmen zunehmend so genannte Projektbüros etabliert. Projektbüros sind in der Regel zentrale Abteilungen, die den Projektteams bestimmte Dienstleistungen, Methoden und Werkzeuge zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bilden Projektbüros auch die Schnittstelle zwischen dem Projektmanagement und dem leitenden Management, indem dort projektbezogenes Berichtswesen und Controlling, sowie auch Programm- und Portfoliomanagement installiert werden. Gerade das Projektbüro erhält zukünftig eine elementare strategische Bedeutung. Es muss frühzeitig die Risiken in den Projekten erkennen und als neutrale Instanz dem Management berichten. Leider sind die Projektbüros meist als Stabsstelle eingerichtet, mit dem Problem, dass die kompetentesten Mitarbeiter diese Stabsstelle oft als Durchgangsstation für ihre Karriere in den Unternehmen sehen. Gerade hierin liegt ein nicht zu unterschätzendes Problem. Aufgrund der personellen Wechsel im Projektbüro kann weder Kontinuität erreicht, noch Erfahrung über die Jahre aufgebaut werden. Dies schwächt die dargestellte Bedeutung der Projektbüros in den Unternehmen sehr stark. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Projektbüros zählen daher: - Kontinuität über die Projektlaufzeiten hinweg,
- Einsatz erprobter Instrumente, die sich an den Nutzern orientieren,
- exzellente Ausbildung und reicher Erfahrungsschatz der Mitarbeiter,
- Neutralität in der Bewertung von Projekten,
- Fähigkeit, Prioritäten im Projektportfolio festlegen zu können.
Um Denkweisen zu verändern, reicht es heute nicht mehr aus, nur ein theoretisches Wissen zu besitzen. Erst wenn Erfahrung und Lösungskompetenz erfolgreich integriert werden können, entsteht ein wirkungsvoller Nutzen für die Unternehmen. Die Technologie Management Gruppe (TMG) in Karlsruhe bietet den Unternehmen der produzierenden Industrie schon seit Jahren sehr erfolgreich ihre Leistung als externes Projektbüro an. Die TMG verfügt nicht nur über fundierte Erfahrung im Projektmanagement, sie besitzt auch das notwendige technologische Know-how und das Wissen zum Geschäft, um überhaupt mit den Projektmanagern auf Augenhöhe reden zu können. Dabei ist Neutralität in der Bewertung und damit auch das Aufzeigen unangenehmer Wahrheiten von elementarer Bedeutung, um frühzeitig Fehlentwicklungen zu verdeutlichen und rechtzeitig entgegensteuern zu können. Die Dienstleistung der TMG ist damit keine rein administrative, sondern stark von Inhalten geprägt. Neben der Übernahme der Aufgaben eines Projektbüros, bietet die TMG auch den Aufbau, eine temporäre Unterstützung, die erforderlichen Multiprojektmanagement-Instrumente und den TMG InnovationsManager™ als spezielle Projektmanagementsoftware an. Die TMG in Karlsruhe, die ihre Heimat im Technologie- und Innovationsmanagement hat, coacht heute für namhafte Unternehmen komplexe Projekte und sorgt für termintreues Anlaufmanagement. Zum Autor Ulf Pleissner, Jahrgang 1961, verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich des Innovationsmanagements für die produzierende Industrie. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der TU Darmstadt, Fachrichtung Elektrotechnik mit den Schwerpunkten Marketing und Innovationsmanagement war er von 1991 bis 1995 Leiter der Stabsgruppe für Forschungs- und Entwicklungsmanagement bei der VDO Adolf Schindling AG (heute Siemens VDO Automotive). 1995 erfolgte dann der Einstieg in die TMG Technologie Management Gruppe Markt und Innovation in Karlsruhe als Innovationsberater. Seit 1999 ist Ulf Pleissner Geschäftsführender Gesellschafter der TMG Markt und Innovation und seit 2002 Geschäftsführender Gesellschafter der TMG Technologie und Engineering (www.tmg-karlsruhe.de). Zudem ist Ulf Pleissner seit 2001 Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. (VWI). Hier organisierte er in Zusammenarbeit mit weiteren Experten den Deutschen Wirtschaftsingenieurtag (DeWIT). Dem Ruf zu dieser interdisziplinären Veranstaltung folgen alle zwei Jahre mehr als 300 Wissens- und Entscheidungsträger aus der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft.
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