| | Gute Führung, gute Leistung Von Karl Heinz Lorenz Die heutige Welt der Wirtschaft ist eine Welt drastischer Veränderung und Neuordnung. Der Fall der Mauer zwischen Ost und West hat eine weltweite Entwicklung angeschoben, die wir in solch globalem Umfang nie zuvor erleben konnten. Die Karten auf dem großen Tisch der Chancen und der Macht werden neu verteilt. Die Regeln in diesem Spiel sind klar, einfach und hart: Vorangehen oder folgen, fressen oder gefressen werden. Wer die Karten des eigenen Unternehmens auf der Hand hat und bringen darf, sollte diesem Spiel auch gewachsen sein. Von Einstellung und Ethik Gerade die Führungsarbeit, das Vorangehen und Leiten innerhalb des eigenen Unternehmens bedarf Menschen, die mit Mut, Entschlossenheit, Wissen und guter Ausbildung diese Herausforderung angehen. Doch wie kann diese zweifelsohne hohe Anforderung erfüllt, wie kann die fachlich-persönliche Qualifikation dafür erworben werden? Hinzu kommt die Entwicklung, immer mehr in virtuellen Teams zu arbeiten und diese zu führen. Virtuell, das bedeutet häufig: zeitlich begrenzt, die Mitarbeiter auf verschiedene Orte verteilt, fachliche, jedoch nicht disziplinarische Verantwortung, Matrixbeziehungen im Team und auf Führungsebene – kurzum eine wirkliche knifflige Aufgabe. Dem entgegen steht die Tatsache, dass in vielen Unternehmen nach wie vor nach Alter oder Kompetenz auf Sachebene (bester Verkäufer, zuverlässigster Buchhalter, kreativster Projektmanager) anstatt vor allem die benötigten Führungsqualitäten in den Beförderungsprozess aufzunehmen. Doch der erfolgreichste, smarteste Verkäufer ist eben noch lange nicht automatisch der beste Manager. Im Gegenteil. Was vorher vielleicht als persönliche Motivation wunderbar funktionierte (Erster sein!) kann danach zum besonders dicken Fallstrick werden. „First class manager hire first class people. Second class manager hire third class people.“ Gute Führungskräfte verstehen es, sowohl leistungsschwächere, als auch im Vergleich mit sich selbst leistungsstärkere Mitarbeiter zu integrieren und zu entwickeln und in besonderen Fällen für das Unternehmen an sich vorbei ziehen zu lassen. Nicht einfach, doch weniger ist nicht akzeptabel. Den Fachbeitrag können Sie hier an dieser Stelle im neu gestalten Managementportal weiter lesen. |